Weihnachtsfeier mit Siebdruckworkshop

Die jährliche Agenturweihnachtsfeier ist natürlich immer auch ein Anlass am Ende des Jahres auf dieses zurückzuschauen. Unser Blick reichte diesmal aber viel weiter und so begaben wir uns auf die Reise zu den Wurzeln unserer Agentur.

„Chef, wie hat das damals eigentlich alles angefangen?“ Diese Frage beantwortet Markus gern, indem er sein altes Fotoalbum (zum Anfassen – voll retro) herauskramt und uns ins Jahr 1991 zurück katapultiert – auch wenn einige von uns da noch nicht einmal geboren waren. Damals kam er gerade von seinem USA Aufenthalt zurück und war dort ganz angefixt von der Idee, mittels Siebdruck selber T-Shirts zu bedrucken. Im Keller seiner Eltern baute er seine erste Siebdruckmaschine und schnell wurde ein Business draus. Der Rest ist Geschichte (und hier nachzulesen: Vita Markus Engelbertz).

Siebdruck Foto 1

Never forget where you’re coming from

Da nur wenige von uns bisher mit dieser vielseitigen Drucktechnik in Berührung gekommen waren, hatten wir die Idee, dass wir diesmal zu unserer Weihnachtsfeier einen Siebdruckworkshop machen könnten. Markus besorgte die nötige Hardware und wir kümmerten uns um das Design und die Druckvorlagenherstellung.

Zunächst mussten die Siebe vorbereitet werden, was bedeutetet sie zu entfetten und eine lichtempfindliche Schicht aufzutragen. Danach waren sie bereit, um belichtet zu werden. Hier wurde es etwas „tricky“, denn die aufgetragene Schicht durfte natürlich keinem Licht ausgesetzt werden – was bedeutete im Halbdunkel bei speziellem Gelblicht zu arbeiten.

Die selbstgestalteten Motive wurden auf Folien gedruckt und so die „Filme“ für die Belichtung hergestellt. Diese Filme mussten nun nur noch spiegelverkehrt auf die Siebe gelegt und ca. 5 Minuten mit einer speziellen UV-Lampe belichtet werden. So härtet die lichtempfindliche Schicht überall dort aus, wo kein schwarz auf dem Film war. Die Bereiche, die durch die bedruckte Folie geschützt waren, konnten nun einfach herausgewaschen werden.

Motiv für Siebdruck

Handarbeit

Danach wurde es spannend! Die Siebe wurden in die Siebdruckmaschine eingespannt – leider nicht mehr in das originale Einzelstück von 1991. Das zu bedruckende Material musste genau ausgerichtet werden. Jetzt war Handarbeit und etwas Kraft gefragt, denn die Farbe musste mittels einer Rakel durch das sehr feine Sieb gepresst werden. Nach zwei bis drei Durchgängen konnte das Sieb nach oben geklappt werden. Dieser Moment war passend zu Weihnachten besonders spannend, denn jetzt sah man sein Motiv zum ersten Mal. Und die Ergebnisse waren meistens extrem gut!

Mitarbeiter beim Siebdrucken

Anschließend verfielen einige von uns in einen regelrechten Rausch und starteten eine Massenproduktion in Sachen „Weihnachtsgeschenke“. Bis weit nach Mitternacht wurde gedruckt und jede kleinste Ecke der Agentur zum Trocknen der Sachen genutzt.

Das Siebdruckergebnis

Unser Resümee: Es hat unglaublich viel Spaß gemacht! Auch wenn wir hier in der Agentur natürlich unentwegt kreativ arbeiten, so erschafft man doch viel zu selten etwas mit seinen Händen. Und was aus dieser „Hands on“-Mentalität manchmal entstehen kann, sehen wir heute an unserer eigenen Erfolgsgeschichte!

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